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                                                   Telefon:  040 7686372

                                           e-Mail.  kzv-wandsbek@foni.net

                                           e-Mail.  kzv-wandsbek@t-online.de

                                        Homepage. www.kzv-wandsbek.de

                                                                                                            

Die Mitglieder des Kanarien-Zucht-Verein Wandsbek v. 1933 halten und züchten Gesangskanarien Vögel als Entspannung und Freizeitvergnügen zugleich. Unser Hobby läßt uns vieles aus dem Alltagseinerlei und so manchen Ärger vergessen. Bei unseren Vögeln leben wir auf, hier geht es natürlich zu, die Tiere warten abens auf uns und danken uns die gute Pflege mit Lebhaftigkeit, Zutraulichkeit und schönem Gesang. Was machtes für eine Freude, wenn ein Pärchen harmoniert, sein Nest baut, Eier legt, die geschlüpften Jungen füttert und aufzieht. Welch ein Tag, wenn die jungen Hähne zum ersten Mal probieren, ein Lied zu singen.                                                                          Viele Menschen stellen irgendwann einmal fest, daß das Leben auch noch andere Seiten als die Hast nach Wohlstand bieten müßte, nämlich Muße und Hinwendung zu unseren Mitgeschöpfen, und sie finden in der Beschäftigung mit ihren gefiederten Lieblingen den vermißten Ausgleich.

Die Vogelhaltung verbindet Menschen durch ihr gemeinsames Hobby, bei dem Anfänger und alte Hasen zueinander finden. Der eine hat wichtige Fragen zu Haltung und Zucht,    die er allein kaum lösen kann, der andere freut sich darüber, daß er seine Kenntnisse an Zuchtfreunde weitergeben kann. Ratsam ist immer der Kontakt zu Züchtern in einem Verein, um ihre Haltungsanlage kennenzulernen und ihnen über die Fütterung, die Zucht Krankheiten und vieles andere mehr zu diskutieren, damit die eigene Aufzucht auch in Zukunft erfolgreich verläuft. Die Anerkennung der eigenen Erfolge im Kreise Gleichgesinnter tut wohl, und das uneigennützige Engagement in privaten Vereinigungen spielt eine bedeutende gesellschaftliche Rolle. Das Vereinsleben bedeutet nicht Vereinsmeierei , sondern erzeugt für viele Wärme und Geborgenheit. Wir treffen uns einmal im Monat, außer in den Sommermonaten, um Fragen der Pflege, Fütterung, Gesundheit, Gesangsausbildung und Zucht zu diskutieren oder gemeinsam unseren kleinen gelben Sängern zu lauschen. Wir besuchen einander und treffen uns zu geselligen Veranstaltungen und spannenden Gesangswettbewerben.

Was hat es aber nun mit den Gesangskanarien auf sich? Seit über 500 Jahren leben Kanarienvögel mit dem Menschen zusammen. Ihre heute noch auf den Kanarischen Inseln lebenden Vorfahren sind überwiegend grün, doch in Menschenobhut hat sich der Vogel zu einem Haustier mit vielen Rassen entwickelt.

In unseren Nachbarländern wurden die verschiedensten Farb und Gestaltsspielarten des Kanarienvogels herausgezüchtet, die auch in Deutschland eine breite Anhängerschaft gefunden haben. In Deutschland war es der Gesang der Vögel, der die Züchter und Liebhaber begeisterte. Die einstmals berühmteste Gesangsrasse des Kanarienvogels wurde von Bergleuten in 19. Jahrhundert in St. Andreasberg im Harz geschaffen. Mit den hervorragend singenden Harzer-Roller Roller wurden sie wegen ihrer zusammenhängenden, rollenden Gesangstouren genannt.

Wollten die Menschen in früheren Zeiten schöne Klänge hören, so konnten sie nicht einfach auf die Taste ihres Radios drücken, denn es gab noch keins. Die Menschen sangen selbst , spielten auf Instrumenten oder hörten die Klänge aus der Natur, unter denen die  der Singvögel eine hervorragende Rolle einnehmen. Bequemer als jedesmal ins Freie zu gehen, um den Singvögeln zu lauschen, oft noch längere Zeit und häufig auch vergeblich auf sie zu warten, war es Waldvögel zu fangen oder sie von Vogelfängern oder Händlern zu erwerben, um sie in einem Bauer in der Wohnstube zu halten und so ihren Gesang täglich hören zu können. Bald versuchte man gefangene Finkenvögel zu züchten, mit mäßigen Erfolg. Doch der von den Kanarischen Inseln über Spanien und Italien nach Deutschland gekommene Kanarienvogel erwies sich als bestens geeignet.

Heute leben wir in einer anderen, lauten Zeit, in der Musik und schrille Tongebilde, die sich Musik nennen,aus Lautsprechern ertönen und das Gehör fast ununterbrochen berieseln. Manche Menschen entziehen sich dieser Geräuschkulisse, geben eher den leisen, schönen Klängen den Vorzug. Bis heute widmet sich eine eingeschworene Schar von Anhängern mit Liebe und Begeisterung dem Harzer-Roller. Sein betörend schöner Gesang hat es ihnen angetan. Die Züchter dieser Rasse lieben den Wohlklang und den Schmelz in den Liedern ihrer kleinen Gefiederten, die dem Ohr schmeicheln statt es durch Lautstärke und Schrille zu verletzen.

Gesangskanarien sind ruhige, keinesfall nervöse Vögel. Sie als Halter oder Züchter zu betreuen ist an kein Alter gebunden. So mancher Jugendliche und selbst mancher           80 Jährige findet an ihnen seine tägliche Freude und Erbauung. Ein praller Geldbeutel ist nicht erforderlich, um Gesangskanarien zu züchten. Wer einen guten Sänger und vielleicht noch eine passende Henne erwerben möchte, wende sich vertrauensvoll an einen Züchter, der ihm so manches über die richtige artgerechte Haltung, den geeignetsten Käfig, die Fütterung und den Gesang der Vögel erklären kann und nur moderate Preise erwarten.

 
     
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